Die richtige Ausrüstung für sein Waffenhobby

Immer wieder fragen sich Schießkursabsolventen welche Waffe wohl die beste Wahl für sie darstellt. Das ist keine einfache Entscheidung und man sollte sich im Vorfeld gute über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Zudem muss darauf geachtet werden, dass man in einem legalen Waffenshop einkauft und die Waffe in Deutschland auch zugelassen ist.

Im ersten Schritt sollte man sich die Frage stellen, welches Kaliber man möchte. Mit dieser Frage beantwortet sich auch gleich schon die Frage, ob man eine Ordnonnanz- oder eine Sportschützin werden möchte. Sportschützen nehmen normalerweise immer das Kaliber .22 Long Rofle, die auch unter SPK bekannt ist. Zur Königsklasse der Sportpistolen gehört auch die Freipistole, die sich durch ihren besonders langen Lauf auszeichnet. Hier ist allerdings höchste Genauigkeit von großer Bedeutung. Meistens weisen solche Waffen einen ergonomischen Griff auf und sind rückstoßfrei und leise. Der Durchmesser ist meistens rund 5 mm groß. Wer sich für ein Kleinkaliber entscheidet, sollte körperlich und mental trainieren und an großen Herausforderungen interessiert sein. Die Schießdistanz beträgt hier meistens um die 50 Meter, wobei man in Wettbewerben auch aus 25 Meter Entfernung schießen kann.

In der Schweiz dürfen mit der SPK auch Schießwettbewerbe absolviert werden. Kleinkaliber Waffen sind besonders beliebt von Lenzburg oder Pardini. Es gelten jedoch auch hier bestimmte Regeln, die man beachten muss. Man sollte diese hochpräzisen Waffen auch nie mit Spaßwaffen wie Plinking Guns verwechseln. Neben Kleinkalibersportschützen gibt es auch die Ordnonnanz-Schützen, die sich oft für ein großes Kaliber entscheiden. Dank des Milizsystems der Armee in der Schweiz können viele Schießwettbewerbe auch mit der OP-Pistole absolviert werden. Diese Waffen müssen aber im Verzeichnis der bewilligten Hilfsmittel verzeichnet sein, damit sie legal benutzt werden können. Es gibt auch noch weitere sehr präzise Fausfeuerwaffen, die auch zu Trainingszwecken eingesetzt werden können.

Für offizielle Wettkämpfe sind diese aber des Öfteren nicht erlaubt. Solche Pistolen oder Revolver sollte man demnach eher als Zweit- oder Drittwaffe kaufen, nachdem man die OP und die SPK bereits hat. Bei SSV Wettkämpfen können auch großkalibrige Sportpistolen genutzt werden. Man muss sie dann wie die SPK einhändig schießen. Bei Fausfeuerwaffen zählt die Visierlinie neben dem Abzugsverhalten. Generell kann man sagen, dass die Waffe einfach zur jeweiligen Person passen muss. Ob sie passt, merkt man oft an der Griffgröße und am Griffwinkel. Idealerweise geht man in einen Waffenshop und lässt sich dort beraten und probiert aus. Zudem kann man in seinem Schützenverein nach Rat fragen.

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